
Pressebericht
Artikel aus "Die Glocke" vom
20.07.2009
Artikel aus "Die Glocke" vom 20.07.2009
Rot und Schwarz waren vor zehn Jahren die einzigen Farben in der Lippetaler Politik. Grund genug für einige Wähler, eine Alternative anzubieten. Seit 1999 existiert im Lippetal die Bürgergemeinschaft (BG).
Am Wochenende feierten die Mitglieder ihren Geburtstag mit einer Fahrradtour durch die Großgemeinde. Dabei ging der ein oder andere Blick zurück auf die bisherige Arbeit.
"Wir sind mit dem Ziel gestartet, eine dritte Kraft in Lippetal zu etablieren. Ich denke, wir sind angekommen in der Lokalpolitik", betonte Hans-Joachim Mengeler, Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat der BG.
Dennoch sieht der BG-Chef auch durchaus kritische Phasen im ersten Jahrzehnt des Bestehens: "Die Anfangszeit mit viel Chaos und Positionswechseln an der Spitze war schwierig und hat uns viele Mitglieder und wohl auch zwei Mandate im Rat gekostet."
Dennoch herrsche im Großen und Ganzen Zufriedenheit mit dem Erreichten. Schließlich habe man seinerzeit nur mit Einsteigern begonnen und sich über die Jahre viel erarbeiten müssen. "Ich denke, die erstmalige Bürgermeisterkandidatur ist auch ein Schritt raus aus den Kinderschuhen. Ziel ist es, unsere Fraktion um ein oder zwei Mandate zu vergrößern", erklärte Mengeler am bei einem Zwischenstopp der Fahrradtour an den Herzfelder Bördewerkstätten.
Reinhard Rechtien hatte die gut 20 BG-Mitglieder eingeladen. Der Leiter der Werkstätten für Behinderte führte durch die Einrichtung, erklärte Arbeitsplätze, Maschinen und Aufenthaltsräume.
Zum Dank überreicht Mengeler zwei elektronische Bilderrahmen: "Wir wussten, dass viele der Beschäftigten nicht lesen können, und glauben, mit den Bilderrahmen den täglichen Ablauf ein wenig zu erleichtern." Aufgestellt werden sollen die Geräte in der Kantine, so dass gleich auf den Fotos erkannt werden kann, welches Gericht wo angeboten wird.
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