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BG Lippetal will Lehren aus Ebel-Rücktritt ziehen und lieber reden statt zu streiten

26.03.17 11:00

 

Vorsitzender Ludger Ebel (von links) und Kassiererin Sarah Mengeler berichteten über das abgelaufene BG-Jahr. Fraktionsvorsitzender Werner Sander informierte über die Arbeit der Ratsfraktion.

 

Der Chef der Bürgergemeinschaft Ludger Ebel nutzte bei der Jahreshauptversammlung die Gelegenheit, um den Vereinsmitgliedern die Umstände der Vorstandskrise im Dezember zu erläutern.

Seinerzeit kündigte Ebel auf der BG-Homepage seinen sofortigen Rücktritt von allen Ämtern und Funktionen an, um wenige Tage später wieder alles zu revidieren

(der Anzeiger berichtete). 

Laut Ebel erfolgte seinerzeit von außerhalb ein „unfairer Angriff“ auf die Arbeit der BG und deren Ratsfraktion. Von welcher Seite erklärte Ebel nicht. 

Im Zuge der Gespräche zu diesem Angriff sei zwischen Fraktion und Vorstand über Maßnahmen beraten worden. Das für Ebel damals „unbefriedigende Ergebnis“ dieser Gespräche habe zu seiner Rücktrittsankündigung geführt. 

Die BG war wie gelähmt. Erst mit einigen Tagen Abstand setzten sich die Beteiligten wieder gemeinsam an einen Tisch und räumten die Unstimmigkeiten aus. 

Dabei hätten alle ihr Gesicht wahren können, so Ebel. Zukünftig soll mehr miteinander gesprochen werden, damit es gar nicht mehr zu solchen Eskalationen kommen kann. 

Um auch mit der Vereinsbasis und den Mitbürgern mehr Kontakt zu pflegen, richtet die BG künftig einen Stammtisch für Vereinsmitglieder und Interessierte aus. Dieser soll abwechselnd in den Ortsteilen und, nach einer Testphase, monatlich stattfinden. 

Weiterhin wird seitens der BG-Führung überlegt, einem überörtlichen Verband freier Wählerschaften beizutreten. Die BG Lippetal war schon einmal in einem solchen Verband Mitglied, ist aber ausgetreten, da sie darin keinen Mehrwert erkannte. 

Nun soll der Vorstand erneut ausloten, welche Vorteile die Mitgliedschaft in einem solchen Verband bringen kann. Dann soll vereinsintern noch einmal darüber beraten werden. 

Die BG ist seit 1999 im Lippetal politisch aktiv und steht nach Auffassung von Geschäftsführer und Fraktionschef Werner Sander gut da. Verschiedene Anregungen seitens der BG seien von anderen Fraktionen aufgegriffen beziehungsweise zum Teil unter eigenem Namen übernommen worden, was zeige, dass die BG kompetent sei. 

Um dies mehr nach außen zu dokumentieren, wurde eine Internetredaktion aus Werner Sander, Marie-Christin Sander und Wolfgang Müller gebildet, die künftig die Netzpräsenz aktuell halten wollen. Dort sollen dann die Erfolge der BG präsentiert werden. 

 

 Autor

Guido Tusch

lippetal@soester-anzeiger.de

© Guido Tusch

Berichtigung:

Internetredaktion:  Marie-Christin Sander, Sarah Mengeler und Wolfgang Müller

     Persönliche Einladung zur ordentlichen  Mitgliederversammlung der

Bürgergemeinschaft Lippetal e.V.

 

Sehr geehrtes Mitglied der Bürgergemeinschaft Lippetal e.V.                 

Hiermit darf ich Sie herzlich zur satzungsgemäßen Jahreshauptversammlung einladen.

Die Versammlung findet statt am:

 

23. März 2017 um 19:00 Uhr in der Gaststätte Schulte in Lippetal-Schoneberg.

 

Die Pressevertreter/innen, sowie Freunde/Freundinnen und Bekannte sind ebenfalls herzlich eingeladen!

 

Erweiterungswünsche zur Tagesordnung geben Sie bitte bis zum 17.03.2017 dem Vorstand schriftlich bekannt!

 

Tagesordnung:

 

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit, Anwesenheitsliste
  2. Verlesung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung
  3. Bericht des Vorsitzenden
  4. Bericht des Fraktionsvorsitzenden
  5. Bericht der Kassenführerin
  6. Bericht der Kassenprüferinnen und Entlastung des Vorstandes
  7. Wahl zweier Kassenprüfer/innen
  8. Beratung und Beschluss zum Beitritt in den Landesverband „ Freie Wähler NRW“
  9. Vorschläge und Terminfestlegung zum Sommerfest 2017
  10. Verschiedenes

Der Verein lebt von und mit seinen Mitgliedern,

darum darf ich höflich um vollzähliges Erscheinen bitten!

 

Ludger Ebel                                                                                                                                                                                                                       Lippetal, den 09.03.2017

Lippetal, den 19.12.2016

 

Haushaltsrede der BG-Fraktion

zum Haushaltsplanentwurf 2017 der Gemeinde Lippetal

 

 

Herr Bürgermeister,

meine sehr verehrten Damen und Herren.

 

Ich bin von mehreren Seiten gebeten worden mich, auf Grund der heute sehr langen Tagesordnung, kurz zu fassen.

Dies will ich dann gerne tun, soweit es möglich ist.

Doch ohne einige lobende aber auch kritische Bemerkungen geht es auch heute nicht.

 

An den Hebesätzen, Abgaben, Kreisumlage etc. können oder wollen wir keine großen Veränderungen vornehmen.

Auch wenn es die meisten von Ihnen nicht mehr hören können, ist die alljährliche Steigerung der Kreisumlage wieder ein Ärgernis. Es sind keinerlei Anstrengungen des Kreises zu erkennen, auch nur im Ansatz sparen zu wollen.

Fragwürdig ist z.B. die enorme Summe, die für die Sanierung der Sitzungssäle ausgegeben werden soll!

Es ist dringend an der Zeit, dass die von den Bürgern gewählten Kreistagsvertreter endlich mal die Belange der Kommune gegenüber der Kreisverwaltung nachhaltig vertreten.

 

 

Haushalt generell 2017

Erfreulich bleibt festzustellen, dass für 2015 wieder ein positiver Jahresabschluss zu verzeichnen ist. Der Kämmerer kalkuliert von vornherein zurückhaltend und wenn er dann zum Jahresende positive Zahlen vermelden kann, ist doch alles gut.

Besser als umgekehrt.

Bringen wir es auf den Punkt. Der Gemeindeverwaltung sind doch generell die Hände gebunden. Ausgaben, die nötig und sinnvoll sind, müssen getätigt werden.

Wir sollten und können doch allesamt froh und glücklich sein, die enormen Kosten für Kreisumlage und Flüchtlingsunterkünfte, wenn auch mit fremder Finanzunterstützung, so gut meistern zu können.

Für 2017 steht ein Defizit in Höhe von 854.122 EUR zu Buche. Der Ausgleich erfolgt durch Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage. Bleibt zu hoffen, dass die Konjunktur erfreulich verläuft und somit zumindest die Steuereinnahmen einen positiven Beitrag zum Ausgleich oder zur Reduzierung des Haushaltsdefizits beitragen.

 

 

Flüchtlingssituation

Insgesamt bleibt festzustellen, dass auf Grund der einstimmigen Beschlüsse schnelle und richtige Entscheidungen getroffen wurden. Umso erfreulicher sind die im Jahresabschluss 2015 vermerkten erhöhten externen Mittelzuflüsse, die den Kostenrahmen doch recht erträglich erscheinen lassen.

 

Im Entwurf des Haushaltsplans 2017 ist vermerkt, dass trotz zum Vorjahr sinkender Flüchtlingszuweisungen die Personalkosten von der Flüchtlingssituation beeinflusst werden. (Hausmeister, Caritas Soest und Mütterzentrum Beckum).

Die Gesamtkosten für Unterkunft, Unterhaltung der Gebäude, Krankenhilfe, Betreuung etc. belaufen sich auf ca. 2,2 Mio. EUR. Die vorsichtige Schätzung der Kostenerstattungen von Land und Bund belaufen sich auf ca. 2,0 Mio. EUR. Inwieweit dies dann auch so eintritt bleibt abzuwarten.

 

 

Und nun zur Schulpolitik:

Wir haben heute den nächsten Abschnitt der Lippetalschule beschlossen.

Wir halten dies im Zuge der Gesamtplanung grundsätzlich für sinnvoll.

Wir bitten die Verwaltung, eine detaillierte Aufstellung der geplanten und bisher aufgewendeten bzw. vergebenen Aufträge, nach Bauabschnitten gegliedert, aufzustellen.

Über die vielen Jahre der ständigen Bautätigkeit ist nicht nachzuhalten in welcher Höhe bisher, im Vergleich zum damaligen Beschluss, investiert wurde.

 

Nun zu den kritischen Worten:

 

Der Umgang mit den gestellten Anträgen der Fraktionen ist sehr unbefriedigend:

  • Anträge der Mehrheitsfraktion werden umgehend in den Ausschüssen beraten oder gar als Tischvorlage zur sofortigen Entscheidung vorgelegt.

 

Die Anträge der Opposition werden nur mit zeitlicher Verzögerung oder gar nicht abschließend beraten.

  • Die BG hat am 20.06.2014 einen Antrag für ein öffentliches WC in Oestinghausen gestellt. Trotz Nachfrage am 24.06.2015 ist der Antrag lediglich einmal im BPLA vorgelegt und ohne Beschluss zur weiteren Beratung zurückgestellt worden.

 

  • Mit dem Antrag zum Bürgerbus wurde in gleicher Weise verfahren, wobei die CDU und SPD die Einrichtung eines Bürgerbusses für sinnvoll hielten.

Passiert ist bis heute nichts.

Ein Bürgerbus könnte bereits heute für viele Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde eine große Hilfe sein (z. B. Mobilität der Flüchtlingspersonen oder aber ganz speziell die Bürgerinnen und Bürger in Lippborg auf Grund der derzeit desolaten Einkaufsmöglichkeiten).

 

Bei beiden Anträgen kann die fehlende Umsetzung nicht am Kassenbestand der Gemeinde liegen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass Vorschläge, die nicht von der Verwaltung oder der CDU kommen, nicht erwünscht sind!

 

Wir werden dies nicht weiter kommentarlos hinnehmen.

 

Winston Churchill hat einmal gesagt:

Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen“.

 

Politik der Transparenz wird in Lippetal in keinster Weise betrieben.

Wo war beispielsweise die zeitnahe Information für alle Gemeinderatsmitglieder bezüglich der Verhandlungen und des Fortschritts bezüglich der Situation der Einkaufsmöglichkeit in Lippborg?

Alle Ausschussmitglieder sind doch zur Verschwiegenheit verpflichtet und haben ein Anrecht auf umfassende Information durch die Verwaltung.

 

Wir verschließen uns nicht vernünftiger Vorschläge, die zum Wohle unserer Bewohner und unserer Gemeinde gefasst werden.

Wir sind zwar in der Opposition, das ist aber für uns kein Grund gegen Alles und Jedes mit Nein zu stimmen.

 

 

Für die BG-Fraktion stimme ich dem Entwurf der Haushaltssatzung und dem Haushaltsplan mit den zugehörigen Anlagen für das Jahr 2017 zu.

 

 

 

Im Namen der Fraktion möchte ich mich bei allen Ratsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung sowie

Herrn Bürgermeister Lürbke gebührt der Dank für die verantwortungsvolle Arbeit.

 

 

Ein frohes Weihnachtsfest, verbunden mit allen guten Wünschen,

 Glück, Gesundheit, Hoffnung und Freude für das Jahr 2017

wünscht die BG-Fraktion Ihnen und Ihren Familien.

 

 

 

     Werner Sander

  Fraktionsvorsitzender

Liebe Lippetaler Bürgerinnen und Bürger!

In dem abgebildeten Artikel, welcher in der letzten Ausgabe des „Der Lippetaler“ erschienen ist, sind einige wichtige Fakten aufgeführt.

Die „Schönheitsfehler“ sind benannt und die Situation bezüglich der Umweltbelastungen, des Eingriffs in die besonders schützenswerten Naturbereiche wurden eindringlich hervorgehoben.

Leider hatte die Politik nicht eingegriffen, um die Anlagen an anderer, geeigneter Stelle zu errichten.

Dazu folgende Stellungnahme: Die Fraktion der BG-Lippetal e.V. hat sich lange vor dem eigentlichen Baubeginn eingehend mit den Fakten, den neuen Erkenntnissen, der Problematik der Natur- und Umweltbelange und dem Erlass des Landes NRW befasst.

Auf Grund der daraus erlangten Erkenntnisse wurde schon am 04.02.2014 von Seiten der BG-Fraktion ein Antrag eingereicht mit dem Ziel nach den Vorgaben des Landesenergieerlasses, einen neuen Flächennutzungsplan aufzustellen.

Dieser Antrag wurde von Seiten der CDU-Mehrheit abgelehnt.

Bei einer Annahme hätte es einen wesentlich besseren Einstieg in die Errichtung der Großwindanlagen bis zu einer Höhe von über 180 m gegeben.

Der Gedanke war ebenso damit behaftet, dem damaligen Inverstor einen neuen, wesentlich besseren Standort zur Errichtung der Anlagen anzubieten.

Probleme  mit dem Natur- und Umweltschutz wären dann nicht in diesem Ausmaß aufgetreten.

Leider hat sich die Mehrheit des Rates dagegen ausgesprochen.

 

Den Antrag finden Sie im Archiv


Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion "Der Lippetaler"

 

Willkommen im schönen Lippetal!
Der Vorstand der Bürgergemeinschaft Lippetal e.V. heißt sie auf der Homepage der BG ganz herzlich willkommen!


                                         Was ist die BG?
Die BG ist eine parteiunabhängige Gemeinschaft von Bürgerinnen und Bürgern, die die Kommunalpolitik mitgestalten wollen.

Die Bürgergemeinschaft versteht sich seit vielen Jahren als kritische Alternative zu den etablierten Parteien.

Wir verfolgen unsere Ziele zum Wohl der gesamten Bürgerschaft auf dem Boden des Grundgesetzes.

Wir ermöglichen die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger - ohne dass sie sich zuvor einer politischen Partei anschließen müssen.

Wir machen Politik - offen, unabhängig, bürgernah.

Wofür steht die BG: Bürgergemeinschaft...?
Wir setzen uns für eine leistungsstarke, parteiunabhängig arbeitende Verwaltung ein.

Wir wollen die absolute Mehrheit von Parteien verhindern, die den Bürgerinnen und Bürgern Parteitagsbeschlüsse verordnen.

Wir streben einen gerechten Ausgleich zwischen sozialen Erfordernissen, Umweltschutz und Wirtschaft bei sparsamer Haushaltsführung an.

Wir setzen uns für die Förderung der Betriebe ein, um ortsnahe Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.

Wir sehen die Unterstützung der Familie als dringliche Aufgabe.

Wir setzen uns für die Bewahrung der Vielfalt des kulturellen Lebens ein.

        Haushaltsrede der BG-Fraktion

zum Haushaltsplanentwurf 2016 der Gemeinde Lippetal

 

 

 

Fraktion der

Bürgergemeinschaft Lippetal e.V.

 

 

Lippetal, den 15.12.2015

 

 

Herr Bürgermeister, meine sehr verehrten Damen und Herren.

 

 

Alle Jahre wieder“ könnte man zu dieser Jahreszeit gut sagen.

Aber ich stehe hier zum ersten Mal, um für die Bürgergemeinschaft Stellung zum Haushalt zu nehmen.

 

Es ist nicht möglich in nur drei Wochen das uns vorliegende 152 Seiten starke Zahlenwerk in allen Einzelheiten zu überprüfen.

Wir Politiker können dies nur in vollem Vertrauen auf die Arbeit der Verwaltung zur Kenntnis nehmen. Wie die Vergangenheit gezeigt hat sind wir damit bisher gut gefahren, da an den entscheidenden Stellen verantwortungsbewusste Personen für die Gemeinde arbeiten.

 

Dennoch gibt es einige große Aufgaben zu bewältigen, die unmittelbar Einfluss auf den Haushalt unserer Gemeinde haben:

 

 

Zuerst ist hier die Flüchtlingspolitik zu nennen, die uns allen aus den Medien präsent ist.

 

Die Flüchtlingspolitik sollte unter dem Motto

„Menschlichkeit vor Wirtschaftlichkeit“ stehen.

 

Wir finden heute eine Situation vor, die wir alle so sicherlich nicht erwartet haben.

Die Verwaltung hat uns regelmäßig über die aktuelle Situation und Anzahl der derzeit schon in der Gemeinde lebenden und auch noch kommenden Flüchtlinge informiert. Von Gespräch zu Gespräch stieg die Anzahl an.

 

Die Aufgaben wurden und werden von oben nach unten gereicht. Umgesetzt werden müssen die Aufgaben allerdings von der Kommune.

Ein überaus großes soziales Engagement freiwilliger Helfer, unterstützt auch durch die Gemeinde Lippetal, hilft diesen Menschen in der größten Not sicherlich sehr.

 

Die derzeitige Vorgehensweise, leerstehende Objekte zu erwerben, ist aus unserer Sicht und auch aus kaufmännischer Sicht der richtige Weg.

Diese Menschen, die nun in der Gemeinde Lippetal angekommen sind, müssen menschengerecht untergebracht und versorgt werden.

Unserer Gemeinde geht es vom finanziellen Standpunkt aus gesehen noch gut.

Es geht uns NOCH gut!

Die Frage ist nur: „Wie lange noch und welche Belastungen kommen noch auf uns zu?“

Das sind die Fragen auf welche es Antworten zu finden gilt.

 

 

Kreisumlage

Einen weiteren großen Faktor im Haushalt stellt nach wie vor die Kreisumlage dar.

Wie schon in vielen Jahren zuvor haben wir die stetig steigende Belastung der Gemeinden durch die Kreisumlage angemahnt. Hier muss endlich einmal Einhalt geboten werden.

Die Kreisumlage ist von 136 Mio € im Jahre 2008 auf über 196 Mio € für das Jahr 2016 angestiegen.

Dies ist eine Steigerung von sage und schreibe 44%!

 

Der Haushalt der Gemeinde Lippetal ist im vergleichbaren Zeitraum um lediglich

30 % gestiegen.

 

Es erschließt sich uns nicht warum z.B. für die Zulassungsstelle 6 Mio € ausgegeben werden sollen. Für das Geld könnte man mind. 2.000 m² Bürofläche erstellen, welche für 100 Mitarbeiter Platz schaffen würde.

Diese Ausgabe kann man auch nicht, wie von einem Kreistagsmitglied kürzlich vorgetragen, durch angebliche Sanierungskosten in Höhe von 4,3 Mio € begründen.

 

Weiterhin soll die Ausländerbehörde für die Flüchtlingsaufnahme um sieben Stellen aufgestockt werden. Es ist sicherlich möglich bei über 1.000 Mitarbeitern des Kreises diese Aufgaben aufzufangen. Sollte dies nicht möglich sein, so ist der Kreis aufgefordert sich die Personalkosten bei Land und Bund zu besorgen und NICHT bei den Kommunen.

Schließlich reicht das Land ja auch nur 70% der Bundesmittel für Flüchtlinge an die Gemeinden weiter.

 

Es sind alle Vertreter der Gemeinden im Kreistag aufgefordert sich für die Belange der Kommunen einzusetzen und nicht umgekehrt.

 

Die Kreis-BG wird den Kreishaushalt 2016 ablehnen!

Neben der für die Gemeinde Lippetal sicherlich schwerwiegenden Situation der Flüchtlingszuwächse, sollte jedoch die Bewältigung der „normalen“ kommunalen Aufgaben Schwerpunkt der politischen und der verwaltenden Institutionen sein und bleiben.

Nach unserer Meinung steht da zum Beispiel die Entwicklung des Lippborger Ortskernes ganz oben auf der Agenda:

Die BG steht nach wie vor auf dem Standpunkt, dass nur eine ganzheitliche Betrachtung entlang der Hauptstraße zielführend sein kann.

Schnell wird klar, dass der Ortskern in vielen Teilstücken sehr wohl über bemerkenswerte Flächen und damit über ein erhebliches Potential zur Verbesserung der Infrastruktur bietet. Der langjährige Wunsch der Bevölkerung nach einer modernen und zeitgemäßen Nahversorgung mit einer ausreichenden Zahl an Parkplätzen ist durchaus zu realisieren, wenn einige Gebäude weichen und Grundstücke zusammengefasst würden.

Der zum Teil jahrelange Leerstand von Gebäuden und Gewerbeflächen schadet dem Ortsbild erheblich und stellt den Ort für den Durchreisenden als nicht attraktiv dar. Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden.

Mit der Verabschiedung des Einzelhandelskonzeptes ist der 1. Schritt getan.

Das Konzept darf jedoch nicht zum Papiertiger werden!

 

 

Ablösung Darlehen

Generell gilt: Die vorzeitige Rückzahlung eines Darlehens reduziert die „Pro-Kopf-Verschuldung“ und daraus resultierend auch die jährliche Belastung von Zins- und Tilgungsleistungen.

Die Gemeinde Lippetal plant in 2016 Verbindlichkeiten in Höhe von 160.000 EUR vorzeitig zu tilgen.

Der Haushalt 2017 würde dadurch um rund 6.200 EUR für Zinsleistungen pro Jahr entlastet.

Frage: Wie hoch wäre die Zinsleistung bei Neuabschluss eines Darlehens?

 

Nun befinden wir uns schon seit vielen Jahren in einem Zinstief und ein Ende ist derzeit nicht in Sicht. Daher ist es erlaubt darüber nachzudenken, ob gerade jetzt auf dem aktuell niedrigen Zinsniveau bei Auslauf einer Zinsvereinbarung, ein Darlehen zu tilgen oder auf dem niedrigen Zinsniveau nicht erneut zu verlängern.

 

Die zu erbringenden Zinsleistungen auf dem jetzigen Zinsniveau und die daraus resultierenden Einsparungen im Haushalt sind aus unserer Sicht eher unterschwellig zu betrachten. Wir bitten hier die Gemeinde konkret jeden Vorgang unter der neuen Betrachtung zu analysieren. Eine nicht durchgeführte vorzeitige Ablösung eines Darlehens bewirkt die Beibehaltung einer stabilen Finanzlage für sonstige Eventualitäten.

 

 

Und nun zur Schulpolitik:

Es ist doch anders gekommen als wir es uns bei der Einrichtung unserer Gemeinschaftsschule gedacht haben.

Mit viel Enthusiasmus und noch mehr Herzblut haben wir Alle die große Chance genutzt, um für unsere Gemeinde einen ausgezeichneten Schulstandort zu etablieren.

Es wurde geplant, es wurde gebaut,

Der Start, ein großer Erfolg.

Schulleitung, Verwaltung sowie der Rat unserer Gemeinde konnten zufrieden sein.

 

Doch: „Meistens kommt es anders als man denkt“!

 

Wir hatten Gutes und Großes geplant und wollten es eigentlich auch weiterführen.

Doch die höhere Landespolitik machte uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

Die Überführung in eine Gesamtschule ist beschlossen. Lieber zu einem frühen Zeitpunkt als zu spät, das war in dieser Situation schon die richtige und einzig mögliche Entscheidung.

So sind und bleiben wir in der Lage, allen Kindern bis zu allen Abschlussformen einen interessanten und hervorragenden Schulstandort zu bieten.

 

Auch die moderne Gebäudesituation ruft gerade danach eine höherwertige Schulform beizubehalten.

 

Die Integration der Kinder, welche aus den gefährdeten Gebieten dieser Welt zu uns kommen, erfordert ebenfalls eine allumfassende Schulpolitik, welche aber nur mit Unterstützung aller zur Verfügung stehenden Mitteln erreicht werden kann.

 

 

 

Erfreulich ist auch, dass es trotz der großen Aufgaben gelingt die Grundsteuern A und B, die Gewerbesteuer sowie die Kanal- und Müllgebühren nur moderat anpassen zu müssen. Dies sieht bei Nachbargemeinden inzwischen sehr bedenklich aus und könnte zu einem Standortvorteil für Lippetal werden.

Eigenheimbesitzer, Bauwillige und Gewerbetreibende werden in Zukunft deutlicher auf diese Faktoren achten und ihren Standort danach aussuchen.

 

 

 

Für die BG-Fraktion stimme ich damit dem Entwurf der Haushaltssatzung und dem Haushaltsplan mit den zugehörigen Anlagen für das Jahr 2016 zu.

 

 

Im Namen der Fraktion möchte ich mich bei allen Ratsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung sowie

Herrn Bürgermeister Lürbke gebührt der Dank für die verantwortungsvolle Arbeit.

 

 

Ein frohes Weihnachtsfest, verbunden mit allen guten Wünschen,

 Glück, Gesundheit, Hoffnung und Freude für das Jahr 2016

wünscht die BG-Fraktion Ihnen und Ihren Familien.

 

 

 

     Werner Sander

  Fraktionsvorsitzender

 

 

 

Stellungnahme zum Einzelhandelskonzept

 
 

Fraktion der

Bürgergemeinschaft Lippetal e.V.

 

 

 

Stellungnahme zum Einzelhandelskonzept

 

 

Die Bürgergemeinschaft Lippetal begrüßt es, das das seit Jahren geforderte Einzelhandelskonzept nun endlich vorliegt.

 

Dies gibt Geschäftsleuten und zukünftigen Investoren Planungssicherheit.

 

Aus unserer Sicht ist es nicht so wichtig, ob Herzfeld als „großer“ Zentraler Versorgungsbereich und Lippborg und Oestinghausen als Zentrale Versorgungsbereiche „Nahversorgung“ in dem Konzept beschrieben werden.

 

Viel wichtiger ist es was daraus gemacht wird.

 

Hier besteht in Lippborg eindeutig der größte Handlungsbedarf.

Mit der Kirchplatzneugestaltung soll hier der 1. Schritt gemacht werden,

der das Ortsbild verschönern soll.

 

Darauf darf sich nicht ausgeruht werden!

 

Zeitnah muss hier ein städtebauliches Konzept entlang der Hauptstraße

entwickelt werden, das dem zum Teil jahrelangem Leerstand

einiger Immobilien entgegenwirkt.

Richtungsweisend wird sein, dem Lebensmittelmarkt im Zentrum von

Lippborg

die Möglichkeit zur Vergrößerung zu geben.

 

 

 

             SANDER

 

 

 

Hier ist Ihr Zugang zum Rathaus der Gemeinde Lippetal.

Bitte Bild anklicken!

 

 

Hier ist Ihr Zugang zur

Gesamtschule Lippetal.

Bitte Bild anklicken!

 

 

Aktuelles aus Lippetal:

 

Verehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Lippetal!

In Kürze wird es wieder einige Neuigkeiten auf unseren Seiten geben.

Bitte haben Sie bis dahin noch etwas Geduld.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ludger Ebel

Auf unseren neuen Internetseiten stellen wir uns Ihnen gerne vor!

 

Möchten Sie der BG angehören und sich an der politischen Arbeit beteiligen, so liegt das Formular nach wenigen Klicks vor Ihnen!

Wir würden uns freuen Sie in unserer Mitte begrüßen zu dürfen!

Sehr geehrte Besucher!

Gerne veröffentlichen wir einen von Ihnen verfassten Kommentar.

Bitte beachten Sie jedoch, dass nur solche Kommentare freigegeben werden, die einen Bezug auf unsere Arbeit beinhalten.

Ebenso legen wir Wert auf einen höflichen Umgangston!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ludger Ebel

Kommentare

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